Stück Lügen haben junge Beine

„Wer doppelt liebt, lebt besser“ war 1983/84 das Erfolgsstück im Tap. „Lügen haben junge Beine” ist die Fortsetzung dieser turbulenten Farce. Ray Cooney gelingt erneut eine vollkommen logische Tour de Force durch ein raffiniert entwickeltes Lügengespinst, das erst ganz am Schluss mit einer wunderbaren Pointe aufgelöst wird.

Eine Farce von Ray Cooney
Deutsch von Horst Willems

Premiere Freitag, 7. Februar 2003

Vorstellungen bis 26. April 2003
dienstags bis samstags um 20.15 Uhr
sonntags um 18.00 Uhr

Die Besetzung
John Smith Dieter Rummel
Mary Smith Gabriela Reinitzer
Barbara Smith Ilona Goldmann
Vicki Smith Natalie Raggi
Gavin Smith Marc Ermisch
Stanley Gardner Joachim Rudolph
Dad Oliver Lemki

Regie Dieter Rummel
Bühne und Technik Volker Seibel

Aufführungsrechte Vertriebsstelle
und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller
und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

Das Stück

John Smith ist Taxifahrer in London und scheinbar ein ganz normaler Mensch. Und doch hat er eine Besonderheit: Er ist zweimal verheiratet. Und deshalb befinden wir uns in beiden Haushalten - bei Mary Smith in Wimbledon und bei Barbara Smith in Streatham. Mit Mary hat John eine Tochter namens Vicky, mit Barbara einen Sohn mit Namen Gavin. Johns bester Freund Stanley Gardner ist Untermieter in Wimbledon und der einzige, der um Johns Doppelspiel weiß. Doch eine Katastrophe bedroht das doppelte Glück: Vicky und Gavin haben sich per Internet kennen gelernt und wollen sich besuchen. Panik ergreift John: seine Kinder dürfen sich nicht ineinander verlieben. Stanley muss einbezogen werden in das Spiel der fantastischsten Ausreden, das ungeahnte chaotische Ausmaße annimmt – vor allem, als sich auch noch Stanleys Vater ins temperamentvolle Spiel mischt.. .


Der Autor
Ray Cooney, geboren am 30. Mai 1932 in London, ist einer der erfolgreichsten Komödienautoren unserer Zeit. Cooney, der in London inzwischen selbst ein Theater leitet, schreibt seine Farcen und Lustspiele aus seiner Erfahrung als Schauspieler und als Regisseur heraus: Mit akribischer, ja mathematischer Genauigkeit kann Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die im atemberaubenden Tempo über die Bühne jagen und die Bühnenfiguren von einer Katastrophe in die nächste treiben. Komischer, verrückter und erfolgreicher sind Komödien selten gewesen.