Stück in andern umständen

Die Besetzung

-->Joachim Rudolph
Rainer Christian Versicherungsangestellter

-->Gabriela Reinitzer
Elfriede Friedrich Zuschauerin
Frl. Kräft Briefträgerin
Frl. Vogel Sekretärin
Frau Rogatzki Hauswartsfrau
Frl. Schöne Sekretärin
Tanita Schlüter Journalistin
Schwester Donata Mitglied einer obskuren Sekte

Christiane Rainer in anderen Umständen

-->Dieter Rummel

Erwin Friedrich Zuschauer
Peter Lehmann Freund von Rainer
Herr Hoppe Abteilungsleiter
Prof. Schmitt-Waldau Professor für Biologie
Willi Wiermann Vertreter
Hubert Roll Lieferant
Dr. Kümmer Personalchef
Frau Rainer Schwiegermutter

Pause nach dem dritten Bild
Aufführungsrechte
Felix Bloch Erben Verlag, Berlin


Zum Stück

Dies ist die Geschichte eines Versicherungsangestellten, den die Computerhörigkeit seiner Mitmenschen fast an den Rand der Verzweiflung treibt. Was soll der kleine Angestellte einer großen Versicherung tun, wenn er plötzlich Mutterschaftsgeld überwiesen bekommt? Erst glaubt er an einen Scherz, denn er ist sich ziemlich sicher, dass er nicht einmal Vater ist. Wie kann er da Mutter sein?

Aber die Geldzufuhr ist nicht zu stoppen, im Gegenteil, die Situation wird noch schlimmer, als man ihm im Büro nahe legt, seinen Mutterschaftsurlaub zu nehmen. Schließlich habe der Computer die Neuigkeit seiner bevorstehenden Mutterschaft ausgespuckt, und an der Glaubwürdigkeit eines Computers sei doch wohl kaum zu zweifeln. Vollends zum Verrücktwerden wird die Situation, als bei dem armen Mann auch schon ein windiger Windelverkäufer seine Babyausstattung anpreist, oder die rasende Reporterin Tanita Schlüter auftaucht, die seine tolle Geschichte sofort vermarkten will. Nicht einmal die sonst so handfeste Hauswartsfrau Rogatzki ist sich so ganz sicher und bringt vorsichtshalber schon mal eine Umstandshose. Auch der Biologie-Professor Schmitt-Waldau ist keine Hilfe, denn der weist nach, dass auch im Körper eines Borstenwurmes in der Nordsee zwei Geschlechter wohnen.

Natürlich klärt sich dann doch irgendwie alles auf.....
Wie? – Lassen sie sich überraschen....


Die Autoren
Folker Bohnet Schon während seiner Schauspielschulzeit im Ufa-Nachwuchsstudio in Berlin drehte er drei Filme, darunter den Welterfolg „Die Brücke“. In über dreißig Bühnenjahren hat er gespielt, was die Klassiker und Modernen seiner Rollenskala zu bieten haben und wirkte in zahlreichen Fernsehspielen und Kinofilmen mit.

1977 schrieb er zusammen mit Gunther Beth sein erstes Lustspiel „Meine Mutter tut das nicht“.
Seine Komödie „In andern Umständen“, die in Zusammenarbeit mit Alexander Alexy entstand, wurde ins Französische, Polnische und Englische übersetzt und seit der Uraufführung 1994 europaweit zum umjubelten Knüller.

Alexander Alexy kam über eine klassische Tanz- und Schauspielausbildung zum Theater. Während erster Engagements in diversen Musicals , absolvierte er ein Zahnmedizin- und Romanistik-Studium. Es folgten verschiedene Schauspielrollen. Da er sich in seinem Werdegang nicht festlegen wollte, reizt er heute als Autor die Lachmuskeln des Publikums, wenn er nicht gerade als Zahnarzt seinen Patienten auf den Nerv geht.