Kritik "Wie man sich bettet",
Darmstädter Echo -->
 


Stück Wie man sich bettet (Two and Two make Sex)

Lustspiel Richard Harris und Leslie Darbon
Deutsch Wolfgang Spier

Premiere
Freitag, 2. November 2007, 20.15 Uhr

Vorstellungen bis 1. März 2008
mittwochs bis samstags 20.15 Uhr,
sonntags 18.00 Uhr

Änderungen vorbehalten

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Die Besetzung
George Oliver Lemki
Clare Erika Best
Nick Patrick Koch
Jane Stephanie Meisenzahl
Ruth Inka Schmietendorf
Jack Dieter Rummel

Inszenierung Dieter Rummel 

Aufführungsrechte
Gerhard Pegler Verlag, München
 
Das Stück
George, verheiratet und sehr solide, versucht einen Ausbruch aus dem Alltagstrott. Dabei findet er Jane, die normalerweise mit Nick zusammenlebt. Jane eine moderne
junge Frau, findet Interesse an diesem Kontrastprogramm. Clare, die Ehefrau von George, registriert wohl sein verändertes Verhalten, wertet es aber als notwendige,
psychologische Therapie, bis ihre Freundin Ruth sie durch Andeutungen beunruhigt und skeptisch werden lässt. Nick, Janes Treiben wohl übersehend, interveniert hier und dort, indem er Fußangeln einbaut und auch Clare, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, aufsucht und für sich interessiert. George, dessen Verhalten sicherlich auch durch „Midlifecrisis-Symptome“ bedingt ist, glaubt, versäumtes Leben nachholen zu müssen. Aber konfrontiert mit den daraus resultierenden Konsequenzen verlässt ihn immer mehr der Mut. Auch das lange und sorgfältig geplante Wochenende platzt. Als Jack – Janes Vater – auftaucht, erreichen die Turbulenzen ihren Höhepunkt.
Und wie ist es bei einem echten Happy End?
Jeder Topf kehrt zu seinem Deckelchen zurück!

Die Autoren
Richard Harris und Leslie Darbon sind beide seit langem erfolgreich nicht nur für die Bühne, sondern auch fürs Fernsehen und den Hörfunk tätig. Richard Harris hat viele Fernsehspiele und eine große Anzahl von Beiträgen für international bekannte Fernsehserien geschrieben. Viele seiner experimentellen Bühnenstücke sind in England aufgeführt worden. Mit dem Krimi „The Business of Murder“ gelang ihm im Schauspiel der Durchbruch.
An diesen Erfolg knüpfte „Stepping Out“ nahtlos an. Leslie Darbon wurde durch seine Beiträge zu Fernsehserien, aber vor allem durch seine Fernsehkomödien und seine Hörspiele bekannt. Seine Bühnenbearbeitung von Agatha Christies Roman „A murder is announced“ und alle seine weiteren Bühnenstücke wurden mit großem Erfolg im Londoner West End gespielt. Gemeinsam haben die seit vielen Jahren befreundeten Autoren drei Komödien geschrieben: „No, no, not yet!“, „Who goes bare?“ („Die Gesundheitsfarm“), und schließlich „Two and Two make Sex“ („Wie man sich bettet“).
Das turbulente Lustspiel stand zwei Jahre lang auf dem Spielplan des Londoner Cambridge Theatre und wurde in vielen Teilen der Welt mit großem Erfolg aufgeführt.